Argumente für Sonne + Holz
     
"e-mission 55" 1) eine Initiative von Großkonzernen zum Schutz der Umwelt
- Ölunternehmen werden "Sonnenkonzerne" und werben für den Geist von Kyoto -
Einer hochinteressanten Presseinfo entnehmen wir folgendes: 170 weltweit operierende Großkonzerne mit klingenden Namen wie Deutsche Telekom oder ABB (Asea Brown Boweri), Schweiz, aber auch Shell oder BP unterstützen vor dem Klimagipfel in Johannes-burg den Klimaschutz – zum Teil gegen ihre eigenen Regierungen (USA/Bush). Dies ist in der Tat sensationell und ein wichtiges Argument für Sonne und Holz, das in unseren Beratungsgesprächen Anwendung finden sollte.

Shell und BP haben in den USA eine Koalition von Energiefirmen spektakulär und werbewirksam verlassen, die bisher Präsident Bush in seiner Anti-Klimapolitik unterstützte. Die Shell AG geht beispielsweise davon aus, daß bis Mitte dieses Jahrhunderts zwei Drittel des Enegiebedarfs aus regenerativen Energiequellen stammen, während die Ölförderung dann nur noch ca. 20%, gemessen am heutigen Verbrauch, betragen wird. Diese Aussagen sind angesichts derer, die sie aussprechen, geradezu revolutionär. Die Vorstände von Shell und BP vergessen in keiner Talkshow zu erwähnen, daß sie "Sonnenkonzerne" werden und der Unternehmensumbau in vollem Gang sei. BP-Chef Lord Brown setzt sogar noch eines drauf und sagte: BP bedeutet heute noch "British Petroleum", bald würde BP aber für "Beyond Pentroleum", also übersetzt für "Nach-Ölzeitalter" stehen.

Zu diesem Szenario passen auch die Meldungen von deutschen Energiegiganten wie RWE und EnBW, die beide verkündet haben in den (Holz)Pelletsmarkt einzusteigen. Laut Presse-berichten verfügen Sie bereits über den Zugriff zu riesigen Mengen an Spänen und Flächen für den Anbau regenerativer Energien (Wald, Raps und andere Pflanzen).

Vor wenigen Tagen kommentierte der oberste Umweltschützer der Welt, der Un-Beauftragte und ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer: "Die Wirtschaft ist beim Klimaschutz weiter als die Politik". Warum ? Weil sich bei Unternehmen immer mehr die Einsicht durchsetzt, daß der Wandel unaufhaltsam ist. Ein richtiger Paradigm(en)a-Wechsel steht an.

Diese Einsicht gilt es auch unseren Heizungskunden zu vermitteln. Warum sollte sich heute noch jemand für die Energien von gestern entscheiden, wenn es die Technik und die Produkte von morgen gibt, die mit den ältesten und beständigsten Energien der Welt (Sonne + Holz) effizient umgehen ? Verkaufen ist immer eine Frage des Vertrauens. Deshalb sollten Kunden hellhörig werden, wenn sich selbst diejenigen, die bisher die heile Öl-/Gaswelt ge-predigt haben, sich davon abwenden und umorientieren. Vertrauen sollten sie denen entgegenbringen, die Qualität und Einsicht seit vielen Jahren beweisen: PARADIGMA und seinen Partnerbetrieben.

Gerd Schallenmüller

1) "e-mission 55" bedeutet, daß 55 Regierungen dieses Protokoll der 170 Globalplayer mit einer Gesamtreduktion von CO2 um 55% unterschreiben

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